Der neue Kia Niro Plug-in Hybrid

Die zukunftsweisende Mobilität

 

Das Crossover Modell mit Steckdosenanschluss ist eine neue Variante des Kia Niro, welches ab Herbst in der Schweiz erhältlich ist.

Auf dem Genfer Autosalon stellt Kia erstmals den Niro Plug-in Hybrid vor. Das Crossover Modell mit Steckdosenanschluss ist eine neue Variante des Kia Niro, der im vergangenen Herbst eingeführt wurde und speziell auf Hybridantriebe zugeschnitten ist. Der Kia Niro Plug-in Hybrid ist ab Herbst in der Schweiz erhältlich und hat nach momentanem Entwicklungsstand eine kombinierte CO2 Emission von 30 Gramm pro Kilometer (nach NEFZ) und eine rein elektrische Reichweite von bis zu 55 Kilometern. Die 7 Jahre Kia Herstellergarantie, die für jeden Kia Neuwagen in Europa gilt, schliesst auch die Antriebsbatterie mit ein. Produziert wird der Niro Plug-in Hybrid für den europäischen Markt im Kia Werk in Hwasung (Korea).
„Nach Schätzungen von Marktexperten wird der Absatz an Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen in Europa bis Ende 2023 auf über 600.000 Einheiten pro Jahr steigen. Zugleich wird dem Crossover-Segment ein weiteres Wachstum prognostiziert“, sagt Michael Cole, Chief Operating Officer von Kia Motors Europe. „Es gibt daher eine immer stärkere Nachfrage nach Fahrzeugen, die die praktischen Qualitäten und das ‚coole’ Image eines kompakten Crossovers mit den extrem niedrigen Emissionen eines modernen Plug-in Antriebs verbinden. Der Kia Niro Plug-in Hybrid wird bei seiner Markteinführung als eines der ersten Modelle diese Kombination bieten.“

Kia Niro Plug-in Hybrid backside

 

Möglichkeit, kurze Fahrten und tägliches Pendeln emissionsfrei und mit geringen Betriebskosten zu absolvieren.

Das Herzstück des neuen Plug-in Antriebs ist eine leistungsstarke Lithium-Ionen-Polymer Batterie, deren Kapazität mit 8,9 Kilowattstunden deutlich höher ist als die der Modellvariante ohne Steckdosenanschluss (1,56 kWh). Auch der Elektromotor ist mit 44,5 kW um rund 40 Prozent kraftvoller als beim Standardmodell (32 kW).

Neben den Komponenten des Elektroantriebs beinhaltet das moderne Parallelhybridsystem einen 1,6 Liter Benzindirekteinspritzer (GDI) aus der „Kappa“ Baureihe, der 77 kW (105 PS) Leistung und 147 Nm Drehmoment mobilisiert. Das Gesamtsystem hat eine Leistung von 103,6 kW (141 PS) und ein maximales Drehmoment von 265 Nm. Der Kia Niro Plug-in Hybrid beschleunigt in 10,8 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer (0,7 Sekunden schneller als das Hybridmodell).

Auf die Vorderräder übertragen wird die Antriebskraft durch ein sechsstufiges Doppelkupplungsgetriebe (DCT), das eine schnellere Rückmeldung und mehr Fahrspass bietet als die im Hybrid-Segment weit verbreiteten elektronisch gesteuerten stufenlosen Getriebe (e-CVT). Das DCT ist mit einem Transmission-Mounted Electric Device“ (TMED) kombiniert und kann durch diesen ins Getriebegehäuse integrierten Elektromotor die volle Leistung von Verbrennungs- und Elektromotor parallel übertragen, so dass nur minimale Energie-verluste auftreten. Das ist ein entscheidender Unterschied des TMED-Konzepts gegenüber dem Power-Split-System, das bei Hybridfahrzeugen mit stufenlosem Getriebe üblich ist. Das Power-Split-System nutzt einen Teil der Leistung des Verbrennungsmotors, um Strom für den elektrischen Antrieb zu erzeugen. Diese Umwandlung führt zu einem Energieverlust.

Kia Niro Plug-in Hybrid side

 

Da der Kia Niro von Beginn an speziell für den Einsatz von Hybridsystemen entwickelt wurde, hat sich die Integration des neuen Plug-in Antriebs nur geringfügig auf das Raumangebot und die Variabilität ausgewirkt. Die Batterie befindet sich unter der Rücksitzbank und dem Boden des Gepäckraums, der ein Fassungsvermögen von 324 Liter hat. Dadurch ist der neue Kia praktischer als andere Plug-in Hybridmodelle im C-Segment. Und da der Innenraum gegenüber dem Standardmodell nicht verändert wurde, bietet die Plug-in-Variante den Insassen die gleichen grosszügigen Platzverhältnisse.

Das Ladekabel ist in einem speziellen Ablagefach im Gepäckraumboden griffbereit verstaut. Und seine praktische Seite zeigt der Neuling auch, wenn es um grössere Transportaufgaben geht: Wie der Kia Niro gehört die Plug-in Variante zu den wenigen Fahrzeugen im Hybridsegment, die als Zugmaschine genutzt werden können (gebremst bis zu 1.300 Kilogramm).

Kia Niro Plug-in Hybrid cockpit

 

Durch ein leicht modifiziertes Aussen- und Innendesign hebt sich der Plug-in Niro auch optisch vom Standardmodell ab. Zu den äusseren Erkennungsmerkmalen gehören eine neue Kühlergrill-Einfassung in satiniertem Chrom, Zierleisten in Chrom und Blaumetallic an Front- und Heckstossfänger, ein „ECO plug-in“ Logo sowie spezielle, aerodynamisch gestaltete 16 Zoll Leichtmetallfelgen und LED Scheinwerfer.

Das Interieur präsentiert sich mit einer Lederausstattung, die in zwei Varianten angeboten wird: einfarbig in Schwarz oder zweifarbig in einer hellgrau/schwarz Kombination mit blauen Ziernähten. Hinzu kommen bei der zweifarbigen Variante blaue Einfassungen der Lüftungsdüsen im Armaturenbrett. Eine neue Instrumenteneinheit mit 7 Zoll TFT Display liefert dem Fahrer alle wichtigen Informationen über das Antriebssystem (inklusive Ladezustandsanzeige der Batterie) und signalisiert ihm zudem, wie er möglichst energieeffizient fahren kann.

Für ein breites, vernetztes Infotainmentangebot sorgt die neueste Generation des Kia Navigationssystems, auf dessen 8 Zoll Touchscreen sich auch der Radius der aktuellen elektrischen Reichweite und nahe gelegene Ladestationen anzeigen lassen. Die Smartphone Integration gewährleisten die Schnittstellen Android Auto™ und Apple CarPlay™. Und der Multimediadienst Kia Connected Services, den das Navigationssystem ebenfalls beinhaltet und der von TomTom bereitgestellt wird, bietet unter anderem Verkehrsinformationen in Echtzeit, die Suche nach regionalen Informationen sowie Wetterberichte. Zu den weiteren Hightech Komfortelementen gehören eine induktive Ladestation für Smartphones und ein JBL® Premium-Soundsystem, das mit der ClariFi™-Technologie zur Klangoptimierung für Konzertatmosphäre sorgt.

Wie der Kia Niro verfügt die Plug-in Variante über ein breites Spektrum von aktiven Sicherheitstechnologien. So ist das elektronische Stabilitätsprogramm ESC standardmässig unter anderem mit der Gegenlenkunterstützung VSM kombiniert, die für eine optimale Abstimmung von ESC und elektronisch unterstützter Servolenkung sorgt und damit die Stabilität beim Bremsen in Kurven erhöht. Zur Serienausstattung gehören darüber hinaus ein autonomer Notbremsassistent, ein Spurhalteassistent und eine Müdigkeitserkennung. Optional sind eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, ein Spurwechselassistent mit Blind Spot Detection und ein Querverkehrwarner erhältlich.