ZurückDas Concept-Car-Trio SOUL steht für «Fun» bei Kia

- Die Concept-Cars zeigen die mögliche Bandbreite der Individualisierung auf
- Das neue Kia-Modell richtet sich an Leute mit einer jugendlichen Einstellung
- Die Serienversion feiert am Pariser Salon seine Weltpremiere
Mit den drei SOUL-Concept-Cars, die KIA Motors anlässlich des 78. Internationalen Genfer Automobilsalons enthüllt, wird erstmals bei Produkten der koreanischen Marke der «Fun»-Charakter speziell hervorgehoben.
Verantwortlich für die drei Concept-Cars SOUL Diva, SOUL Burner und SOUL Searcher ist das europäische Stylingzentrum von Kia unter der Leitung von dessen Chef Gregory Guillaume. Die Oberaufsicht hatte Kias Chefdesigner Peter Schreyer. Der Tradition der Marke folgend, ist das Compact-Car-Trio eng mit einem künftigen Serienmodell verwandt, dessen Weltpremiere anlässlich des Pariser Automobilsalons im kommenden September erfolgt.
«Dieses völlig neue Kia-Serienmodell wird sich über die üblichen Klasseneinteilungen hinwegsetzen und es ermuntert die Käufer, eine emotionale Bindung zu ihrer Neuerwerbung herzustellen. Es bietet nämlich eine ideale Plattform, um den Wagen dem Charakter entsprechend zu individualisieren. Es wird besonders Leute mit einer jugendlichen Einstellung ansprechen, unabhängig von deren Alter», erklärt Guillaume.
«Da dieser neue Kia keinen Ersatz für ein bisheriges Modell darstellt und er eine spezielle Rolle innerhalb der Kia-Palette spielen wird, darf er etwas aus der Reihe tanzen! Die drei in Genf gezeigten Concept-Cars sollen den Appetit auf die Serienversion wecken, die in Paris debütieren wird. Um die Bandbreite der Individualisierungsmöglichkeiten aufzuzeigen, die dieses neue Kia-Modell dem Automobilmarkt beschert, bekennen wir uns hier in Genf klar zu dessen Spass-Komponente.»
Das Kia-Designteam befand, dass für den Auftritt an der Rhonestadt ein einziger SOUL-Concept-Car die neue Philosophie dieses kommenden Kia nicht genügend stark zum Ausdruck bringe. Um die Möglichkeiten anzudeuten, die sich künftigen Käufern bieten, wurden daher gleich drei Varianten mit sehr unterschiedlicher Aufmachung gebaut.
«SOUL Diva, SOUL Burner und SOUL Searcher sollen in Genf als drei gleichberechtigte Stars auftreten, als drei Mitglieder eines Teams, die gemeinsam ein urbanes Abenteuer erleben. Jedes einzelne stellt einen starken, eigenständigen Charakter dar, wobei sich alle drei ergänzen. Wir wollen die maximale Bandbreite an Eigenschaften und Variationen darstellen, die dieses Design ermöglicht», fügt Guillaume bei.
Im Innern jeder in Genf ausgestellten SOUL-Studie wird eine spezifische Aussage gemacht. Tief in einem Ablagefach der Mittelkonsole wird auf einem LCD-Bildschirm eine Computeranimation abgespielt, die die «Seele» des betreffenden Wagens darstellt.
Da sie auf einem künftigen Kia-Serienmodell basieren, sind SOUL Diva, SOUL Burner und SOUL Searcher allesamt auf der gleichen Struktur aufgebaut, einer selbsttragenden Stahlblech-Karosserie mit 255 cm Radstand. Während die Länge je nach Design der Stossfänger etwas variiert (rund 4,1 m), misst das geräumige Fahrzeug in der Breite 178,5 cm und in der Höhe 161 cm (ohne Dachreling).
Kia SOUL DivaDer Kia SOUL Diva wurde als modisches Accessoire für eine stilbewusste Dame mit jugendlichem Flair geschaffen, für die ihr Wagen genauso wichtig ist wie ihr gesamtes Outfit. Der SOUL Diva ist wie ein Supermodel mit glamouröser Ausstrahlung, etwas schrill, aber spielerisch und vergnügt!
Dazu Guillaume: «Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal ein Auto so stark mit Gold verzieren würde, aber der SOUL Diva ist genau das richtige Objekt dafür. Die Karosserie erstrahlt in weisser Metallic-Farbe, wodurch all jene Elemente, die normalerweise in Wagenfarbe oder Chrom gehalten sind, also Türgriffe oder Radverkleidungen, mit ihrer glänzenden Goldfassung einen starken Kontrast bilden.
Beim Design des Kühlergrills, beim Panorama-Glasdach und bei den Sitzen verwendeten wir das Motiv überlappender Ringe, das derzeit bei Handtaschen gross in Mode ist. Die Stossfänger sind beim SOUL Diva feiner gestylt als bei den zwei übrigen Studien, aber die goldfarbene Dachreling und die breiten 19-Zoll-Alufelgen im Gold-Finish mit spezieller 225/45-Bereifung – das Profil der Laufflächen besteht aus überlappenden Kreisen – sind nicht zu übersehen», erklärt Guillaume.
Innen erstrahlt die Welt des SOUL Diva in schwarzem, weissem und goldenem Leder und Glitzerdekor, alles schön in ein gleichmässiges Licht getaucht durch eine getönte Panorama-Verglasung, die sich über das ganze Dach erstreckt. Das geschwungene Armaturenbrett ist mit weissem Leder ausgekleidet, und in dieser Umgebung kommen die Mittelkonsole sowie die äusseren Lüftungsdüsen mit ihrer goldfarbenen Fassung bestens zur Geltung. Das mit weissem Leder bezogene Zweispeichenlenkrad dient ebenfalls als Mode-Accessoire.
Die Sitze mit glänzenden schwarzen Kunstlederpolstern, die mit ihren gesteppten Nähten wie Sofas aussehen, machen aus dem Fahrgastraum eine stilvolle Lounge. Selbst der Fussboden lädt zum Berühren ein: der hochflorige schwarze Fransenteppich bittet förmlich darum, gestreichelt zu werden.
Kia SOUL BurnerLaut KME-Designchef Guillaume ist der Kia SOUL Burner der «böse Bube» unter den drei neuen Concept-Cars: «Bei der Entwicklung des SOUL Burner sind wir bewusst nicht in Richtung «Boy-Racer» gegangen.
Die Variante ist der extrovertierteste der drei Charaktere. Der SOUL Burner steht mehr für Pomp und eine Show abziehen. Wenn ein Vertreter unseres Trios eine Tätowierung hätte, so wäre es der Burner! Wie die Besucher in Genf sehen werden, ist das Äussere tatsächlich mit Tattoos inkl. Drachen verziert!»
Von aussen ist er ein garstiges, völlig schwarzes Biest mit wenigen scharlachroten Flammen. Der schwarze Seidenglanzlack der Karosserie ist fast matt, die Felgen sind mattschwarz gespritzt, und die einzige andere Farbe am Äusseren des Fahrzeugs ist etwas Rot – in der Umrandung des unteren Lufteinlasses, bei den Filets an den Felgen und an den Aussenspiegeln.
Das Tattoo am SOUL Burner ist Ton in Ton, schwarz glänzend auf der seidig matten Karosserie. Auf den ersten Blick erkennt man das Tattoo kaum, und erst wer genauer hinschaut, stellt fest, dass sich auf der Oberfläche etwas abspielt. Schliesslich realisiert der Betrachter, dass der Wagen rundum mit Drachen verziert ist.
In ungewöhnlichem asymmetrischem Design kriecht der grösste Drachen über die linke Flanke des SOUL Burner und über die Haube, von wo er Feuer auf den vorderen Stossfänger speit. Auf der anderen Seite taucht ein kleiner Drachen aus dem Schweller auf und klettert über die C-Säule. Am ganzen Wagen wird ein Drachen-Muster wiederholt, etwa am Kühlergrill, auf den Sitzen oder an den Türverkleidungen.
Der vordere Stossfänger ist aussen an den Ecken mit L-förmigen Tagfahrleuchten versehen. Die Haube hat einen zusätzlichen Luftauslass, und die Aussenspiegel sind kleiner als am Diva. Hinten treten links und rechts am Stossfänger zwei senkrechte Auspuffrohre aus. Bei der Heckklappe sind das Nummernschild und der Türgriff asymmetrisch platziert. Im Gegensatz zu den übrigen Varianten hat der SOUL Burner weder ein Glasdach noch eine Dachreling. Er rollt auf den breitesten Rädern des Trios, und die Laufflächen der 245/40 R19-Reifen verfügen auch in diesem Fall über ein spezifisches Muster aus Drachen-Flammen.
Das Interieur des SOUL Burner mit vier einzelnen Sportsitzen (natürlich mit Drachen-Motiven), dickem Dreispeichenlenkrad und der gesamten Verkleidung ist horizontal unterteilt. Über dieser Grenze ist alles – inklusive Dachhimmel, Pfosten und Armaturenbrett – in einem satten matten Rot gehalten, darunter dominiert tiefes Schwarz. Als Kontrast sind die Mittelkonsole, die Lüftungsdüsen, der Schalthebel und die Türgriffe in einer speziellen schwarzen Verchromung gehalten.
Kia SOUL SearcherDer Kia SOUL Searcher steht im kompletten Gegensatz zu den beiden anderen Exponaten. Er bildet nämlich einen ruhenden Pol im urbanen Dschungel, einen komfortbetonten Raum auf vier Rädern. Dazu Guillaume: «Mit dem SOUL Searcher wollten wir den Geist der koreanischen und fernöstlichen Kultur mit dem Schwerpunkt «persönlicher innerer Frieden» einfangen. Er soll sowohl das chinesische Chan (friedliche Ruhe) als auch das japanische Zen (Meditation) verkörpern und bildet daher eine Oase der Stille für die Insassen. Die Farben sind bedeckt, die Gewebe weich und die Präsenz auf der Strasse diskret.»
Der SOUL Searcher ist in einem blassen Graugrün ohne Metallic-Effekt lackiert, während für die Karosserieverkleidungen und die Anbauteile ein helleres blasses Beige gewählt wurde. Nicht nur die hintere Stossstange, sondern die ganze Heckpartie und die 18-Zoll-Alufelgen mit 205/60er-Bereifung sind in diesem blassen Beigeton gespritzt. Das einzige Designmotiv für den SOUL Searcher ist eine Strassenkarte, eine nicht auf eine bestimmte Stadt bezogene abstrakte Darstellung, die die Komplexität des urbanen Strassennetzes vereinfacht thematisiert.
Ein dreidimensionales Element ist in die Motorhaube eingelassen, und an der Heckklappe steht ein weiteres Anhängsel wie ein zusätzliches Gepäckfach vor. Beide sind mit gebrauchtem Leder bezogen – altem, heissgeliebtem Leder, in dem man gelebt hat. Den gleichen Look von verwittertem Leder hat auch das elektrische Faltdach, das sich über die ganze Länge des Dachs erstreckt. Über der Windschutzscheibe sind zwei rechteckige Dachscheinwerfer montiert.
Der SOUL Searcher strahlt nicht nur aussen lässige Zuversicht aus, sondern auch das Innere bildet einen stillen Zufluchtsort. Auf Bezüge aus altem Leder trifft man am Armaturenbett, an den Türverkleidungen und am Kranz des Dreispeichenlenkrads. Der Boden und die Sitze sind mit grau-beigem Filz bezogen. Das Design der Sessel ist einfach, mit einem Minimum an einzelnen Bestandteilen. Die Nähte, die die einzelnen Elemente verbinden, sind aussen an den Sitzen und bilden dort eine kleine Erhöhung, was das Material noch stärker zur Geltung bringen soll. Insgesamt ist das Ambiente beim SOUL Searcher wie beim SOUL Diva ein Ausdruck von Gemütlichkeit, allerdings auf eine völlig andere Art als beim anderen Genfer Salonstar.
Kia SOUL – drei Image verändernde KonzepteMit den neuen SOUL-Concept-Cars offenbart Kia drei spannende neue Facetten der Seele der Marke. Die drei Fahrzeuge sind mutig, hübsch und provokativ. Sie sind bereit, mit alten Gepflogenheiten zu brechen und neue Fahrer für sich zu gewinnen.
Den Anstoss zur Entwicklung des SOUL Diva, SOUL Burner und SOUL Searcher gaben der gleiche Individualismus, die gleiche Kreativität und die gleiche Flexibilität, die die Triebfeder für die heutigen Trendsetter in den Städten bilden. Mit der ihnen eigenen Ausstrahlung und dem Potenzial für fast grenzenlose Anpassung an den persönlichen Geschmack können es die SOUL-Concept-Cars von Kia mit jeder Herausforderung im urbanen Dschungel aufnehmen und die wechselnden Bedürfnisse ihrer Fahrer befriedigen.